Gesangsunterricht

Gesangsunterricht & Stimmbildung – Solide, ganzheitliche Ausbildung

Der Gesangsunterricht findet im Normalfall als regelmäßiger, wöchentlicher Unterricht statt. Das Unterrichtsangebot richtet sich an alle, die gerne singen (Amateure, AnfängerInnen, Profis und Berufs-MusikerInnen – sowie solche, die sich vom ersteren zum letzteren entwickeln möchten :-)

Für die folgenden Ausführungen gilt dasselbe wie schon unter der Rubrik "Unterricht" formuliert: Ja!!! Das sind viele Informationen :-) Meine Erfahrungen der letzten 25 Jahre haben gezeigt, dass "Unterrichts-Suchende" gerade für diese "detailreichen Infos" sehr dankbar sind (mehr dazu hier). 

Meine Website bietet bewusst sehr umfangreiche Informationen: Ich steh´ auf die Vermittlung von Inhalten – jenau det is´ mein Job

Unterrichtsverlauf immer individuell

Der Mensch steht im Mittelpunkt – und jeder Mensch ist anders: Ich arbeite deshalb nicht nach einem sturen Standard-Schema mit immer gleichen Abläufen – sondern immer ausgehend von der vorliegenden Start-Situation und den Anforderungen der individuellen Person: Unter Berücksichtigung der persönlichen Stärken und Schwächen – bzw. "Potentiale" – der jeweiligen SchülerInnen ist jeder Unterrichtsweg und Verlauf individuell. Im Großen wie im Kleinen: So wird z.B. auch immer die jeweilige Tages-Disposition im Unterricht berücksichtigt.

Mit jedem Schüler und jeder Schülerin entsteht so ein immer neues "gemeinsames Drittes" aus "Lehrer und SchülerIn" – eben eine persönlich zugeschnittene Einzel-Ausbildung. Wie es ein altes chinesisches Sprichwort ausdrückt: "Schüler und Meister entwickeln zusammen die Lehre". Nur so macht eine Gesangsausbildung Sinn – denn:

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DERGRUBE seen by Franz Hamm – mit DERGRUBE-Tasse

Gesangsunterricht bedeutet für mich Arbeit mit dem ganzen Menschen

Die Stimme ist als Ausdruck des Selbst – eben des ganzen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen – viel zu komplex, als daß sie sich ausschließlich auf technische Übungen und Tonleitern (die zweifelsohne einen wichtigen Teil der Arbeit bilden) reduzieren ließe. Demnach ist mir insbesondere der zwischenmenschliche Kontakt zu meinen Schülerinnen und Schülern sehr wichtig: Die Arbeit mit und an der Stimme ist eine sehr persönliche Sache und erfordert somit viel Einfühlungs-Vermögen und Offenheit von beiden Seiten.

Einzel-Unterricht

Der Gesangsunterricht (wie auch das Vocalcoaching und das DERGRUBE_PRO-Coaching "einzelner KünstlerInnen") findet daher ausschließlich als Einzel-Unterricht statt: Nur so ist besagte "individuelle Ausbildung" möglich.

Eine Ausnahme dazu bildet meine Arbeit für ProduzentInnen oder Studios, die mich mit der gesanglichen Betreuung ihrer Gruppen-Konzepte beauftragen (Näheres zu solchen Fällen unter Vocalcoaching – sowie unter DERGRUBE_PRO):

Dabei wird das Songmaterial zuerst im Einzel-Unterricht mit den jeweiligen Sängerinnen und Sängern einstudiert und in folgenden Gruppenstunden zusammengefügt, mit der Band erarbeitet und geprobt.

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Schüler und Meister entwickeln zusammen die Lehre

Chinesisches Sprichwort

Nicht nur was für Profis: Entscheidend ist der Spass an der Sache!

Professionelle Berufs-MusikerInnen bilden zwar einen zentralen Schwerpunkt meiner Lehr- und Coaching-Tätigkeit (siehe auch DERGRUBE_PRO) – ich setze mich jedoch ebenso begeistert für die Förderung von Amateur- und Nachwuchs-KünstlerInnen ein. Übrigens – bei aller weiter oben betonten Individualität – eines ist doch "immer gleich": Der Anfang: Nach dem Start-Telefonat folgt immer das "persönliche Kennenlerngespräch":

Kennenlerngespräch statt Casting

Es gibt bei mir keine Auswahl nach "bekannt & berühmt". Ich betreibe auch kein Talent-Scouting mit Vorsingen, selektiver Aufnahme-Prüfung – und schon gar kein "Casting á la TV-Talent-Show":

Entscheidend für die Teilnahme an Unterricht und Coaching sind – neben beidseitiger zwischenmenschlicher Sympathie – immer die Begeisterung für die Musik und die Freude am Gesang: Und diese kann bei Hobbyisten, AnfängerInnen oder Semi-Professionellen genau so groß wie bei "Profis" sein:

Im Gegensatz zu vielen der "Um-jeden-Preis-berühmt-werden-Wollenden" aus der Casting-Welt ist sie maaanchmal sogar größer :-)

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Was bedeutet "kein Casting" für Hobbyisten und für "nur zum Spaß Singende"?

Was es für "anstrebende Profis" bedeutet, werde ich nachfolgend umschreiben – hier zunächst einige Worte zu den "ambitionierten Hobbyisten": Ich habe mir noch nie „nur die im Starteindruck vielversprechendsten Stimmen“ heraus gesiebt – um anschließend "mit meinen SchülerInnen zu glänzen":

Ich sehe schlicht keinen Sinn darin, Menschen, die (aus welchen Gründen auch immer) an ihrer Stimme arbeiten möchten, vorweg ausschließlich auf „genug stimmliches Talent“, genug „Potential“ oder ähnliches zu „prüfen“ (siehe hierzu auch "Sanfter Einstieg als Nebeneffekt"). Ich führe stattdessen immer ein "bis zu zweistündiges Startgespräch mit Situations-Analyse – und Betrachtung des ganzen Menschen":

Wer genau "ist das Instrument"?

Wo kommt man her – wo will man hin – und wie kann ich dabei helfen. Hat man Draht zueinander? Passen Konditionen und die Terminierung? Und schließlich: Wollen beide Seiten nach diesem Gespräch miteinander arbeiten?

Wer seine Stimme ausbilden möchte, mit dem beginne ich dann dort, „wo er beziehungsweise sie ist“. Es gibt dabei nichts – aber auch gaaar nichts – was „peinlich“ oder “zu schlecht“ ist: In dieser Hinsicht bin ich im positiven Sinne „völlig schmerzfrei“: Ich habe in meiner langjährigen Unterrichts-Praxis wohl annähernd jedes mögliche „stimmliche Gelingen und Mißlingen“ schon mal gehört :-)

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Der auftretende „stimmliche Fehler“ ist sozusagen "mein Freund und Helfer" – zeigt er mir als Stimmbildner doch schließlich den Weg zur Lösung. Es gibt somit nur Startpunkte, von denen man "los geht". Und by the way: Ich erfreue mich schon immer (klopf auf Holz) einer extrem guten Unterrichts-Ausbuchung: Die hier geschilderte Philosophie hat also nichts mit "ick nehme einfach jede(n) – ejal wie det klingt" zu tun :-) Sie gründet stattdessen absolut in pädagogischer Überzeugung:

Viel effizienter als "vorsingen & beurteilt werden"

Der dieser Art initiierte Unterrichts-Beginn via "Kennenlern-Gespräch mit Situations-Analyse" hat sich über die Jahre als viel effizienter als ein lediglich "kurzes Vorsingen" heraus gestellt: Das "Vorsingen" ergibt sich eh automatisch beim Start der gemeinsamen Arbeit.

Wer singen lernen will weiß dies schließlich selbst – und es ist nicht an mir im Vorfeld "ab-zu-ur-teilen" wer die scheinbar Begabtesten sind – und wer in die Unterrichtung "rein darf" und wer nicht. Zu oft habe ich es außerdem schon erlebt, dass die SängerInnen mit dem "scheinbar schwächeren Startmaterial" durch den Unterricht schließlich an den "scheinbar ach so unfassbar Begabten" vorbei zogen – und "am Ende des Tages" schließlich die "größeren" SängerInnen wurden.

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Das Startgespräch ist kein Kaffeeplausch – sondern bereits Unterricht

Sehr oft schon wurden die Gründe der Probleme – die beispielsweise einen "in Stimmnot geratenen Profi" in meinen Unterricht führten – bereits im Startgespräch aufdeckt: Die menschliche Stimme ist eine unfassbar komplexe Sache – und steht in Wechselwirkung mit dem gesamten Leben "ihres Stimm-Inhaber-Menschens": Man muss sich also vorab einen möglichst breiten Überblick "über das Gesamt-System" verschaffen – anstatt einfach "planlos loszuarbeiten".

Mit der inneren Haltung, "angstfrei der Musik selbst zuliebe zu singen" kann die Stimme wachsen.

Sanfter Einstieg als "Nebeneffekt"

Nebenbei bedeutet dies übrigens auch für "vorsichtige oder gar ängstliche Naturen" unter den AnfängerInnen, dass sie nicht direkt in der ersten Stunde "ran müssen" – sondern Zeit zum Akklimatisieren und Kennenlernen haben: Denn schließlich kommen nicht alle AnfängerInnen hoch erhobenen Hauptes und als "vor unbändigem Selbstbewusstsein strotzende künftige Stars" in den Unterricht:

Die "Liebe zum Gesang" einerseits und "ihr öffentliches aufführen wollen" andererseits (und sich dies auch zu trauen) müssen nicht immer Hand in Hand gehen – und ich weiß sehr genau, wie viel Überwindung es für AnfängerInnen immer wieder erfordern kann, "die erste Unterrichtsanfrage per Mail oder Telefon" an mich zu richten: Wie eine meiner Lehrerinnen früher einmal zu mir sagte: "Singen vor Menschen ist mehr wie sich körperlich nackt ausziehen": Die Stimme ist wohl der direkteste Zugang zu unserem Sein und entsprechend tief "berührt" uns jedes Lob und jede Kritik zu ihr.

Dem unterliegen auch "die ganz Großen"

Welch´ Verlust wäre es jedoch gewesen wenn sich KünstlerInnen wie Robbie Williams, Barbra Streisand, John Lennon, Jim Morrison, Maria Callas, Meryl Streep, Enrico Caruso, Frédéric Chopin, Pablo Casals, Laurence Olivier, Vladimir Horowitz, Heinz Erhardt und viele mehr nie getraut hätten, einen ersten Schritt in Richtung Bühne zu machen?

Denn all die Vorgenannten litten und leiden mitunter bis heute an starkem Lampenfieber und/oder Auftrittsangst (siehe hierzu auch "Wikipedia: Lampenfieber – Beispiel Bühnenkünstler").

"Angst" ist also oft auch der Begleiter großer KünstlerInnen: 

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Schmälert dies die künstlerische Leistung?

Auch Boris Blank von Yello brauchte über 30 Jahre bis er sich auf große Festivalbühnen traute: War Yello dadurch künstlerisch all die Jahre keine Bereicherung für die Musikwelt? Keineswegs! In diesem Sinne:

Ein großes Wort – angstfreies Singen!

Mit der inneren Haltung, "angstfrei der Musik selbst zuliebe zu singen" kann die Stimme wachsen. Das gilt besagter Weise für aufstrebende Amateure genauso wie für "bereits seit Jahren praktizierende Profis": Denn auch viele Profis singen oft "nicht (mehr) nur einfach des Singens wegen" – sondern mit der inneren Haltung "besonders gut zu sein" und "abzuliefern". Der natürlichste und sinnvollste Weg ist somit immer zunächst, "nur aus Spaß am Singen zu singen" (oder dies – im Falle des genannten Profis – "wieder zu beleben") – ohne irgendwelche vorrangig ruhmvollen Absichten oder Superstar-Visionen:

Singen um zu singen – und nicht, "um damit etwas zu erreichen" oder "um gut zu sein". Aus Spaß Auto fahren – ohne "nur von A nach B kommen zu wollen". Für solch ein "angstfreies Singen" und das dazu nötige "sich so geben wie man ist" bedarf es Vertrauen (zu sich selbst und zum Lehrer) und eines gesicherten Raumes – nicht zuletzt auch, um heraus finden zu können, "wer man denn ist". Wer dann irgendwann merkt "Oooch, ich kann das ja echt recht gut...“ – mag sich „in einem zweiten Schritt“ professionalisieren. Da gehe ich gerne mit!

Aber ohne Frage: Der Weg "vom Amateur-Status in den Musik-Beruf" kann natürlich auch aus anderen Start-Motivationen erfolgen – oder auch schon mal mit einem "übersteigerten (möglicherweise gar selbstüberschätzenden) Selbstbewusstsein" beginnen: Der Volksmund prägte die Aussage "Beim Sänger beginnt die Bildung mit der Einbildung" (was übrigens nicht für den netten Herrn auf dem untenstehenden Bild neben mir gilt):

Zum Musiker geboren?

Nichts gegen die unumstößliche innere Vision "Ich bin zum Musiker geboren und werde nichts anderes machen!" Solch´ eine "innerlich getragene Vision" (wie ich sie auch selbst erlebt habe) ist natürlich völlig ok – und bietet enorme innere Kraftpotentiale:

Letztlich sollte (meines Erachtens) lediglich ein Bewusstsein darüber gebildet werden „was die Star(t)motivation des Anfangs war“ und "worin sie gründete" – damit einem nicht doch irgendwann die falschen Dinge um die Ohren fliegen:

Als der junge Mozart im Kindesalter vom Vater an den Höfen als Wunderkind vorgeführt wurde, fragte er die begeisterten Adeligen dann abschließend immer: "Hast Du mich denn auch lieb?"  It´s ALL about Love!

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Was bedeutet "kein Casting" für anstrebende Profis?

Für den anstrebenden Profi muss ich das im vorigen Kapitel Gesagte tatsächlich etwas einschränken – beziehungsweise "in einen anderen zeitlichen Ablauf" setzen: Eine Ausnahme zu "grundsätzlich kein Vorsingen am Anfang" würde die oftmals schon monetär drängende "zeitliche Situation der anstrebenden Berufs-MusikerInnen“ bilden – die schließlich "ihr Leben auf diesem Beruf aufbauen möchten":

Hier muss daher sicherlich zu Beginn früher betrachtet werden „wie lang der Weg zum Profi bei aktuellem Könnens-Stand werden würde“. Auch die von Labels oder Produzenten zu mir geschickten KünstlerInnen kommen selbstverständlich nahezu immer aus klaren Gründen – mit klar definierten Aufgaben oder Schwierigkeiten – und eingebunden in konkrete Produktionen und Zeitpläne:

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DERGRUBE_PRO Coaching: Rock am Ring 2017

Startanalyse "bei Profis" 

Beim "aufstrebenden Profi" wie auch beim "sich weiterbildenden Profi" folgt unmittelbar auf das Startgespräch also zumeist bereits eine genaue Betrachtung und Analyse des Stimm-Materiales (oftmals auch mit Analyse des CD- oder Live-Materiales via Film-Aufnahmen etc.). Beim "hobbyistischen Anfänger" geht es im Unterschied dazu oft erstmal an Grundthemen wie Atmung, Stütze, Haltung etc. – bevor dieser "Stimmcheck" stattfindet.

Eine frühe genaue Startanalyse des stimmlichen Materiales und des KünstlerInnen-Potentiales ist "bei Profis" also selbstverständlich absolut sinnvoll und unumgänglich. Aber auch hierbei gilt: 

Habe ich denn genug Talent?

Gold in der Kehle?

Die Frage nach „Talent“ (ursprünglich eine Gewichts-Bezeichnung für Gold – also absolut monetär geprägt!) und die Frage nach „Bin ich denn gut genug?“ eröffnet (so man sie verantwortungsbewusst und mit ganzheitlichem Blick auf den jeweiligen Menschen betrachtet) die Tür zu einer sehr umfassenden – ich möchte fast sagen „lebensphilosophischen“ – Sicht auf das Menschsein, die eigene Ich- und Selbst-Wahrnehmung, die Fremd-Wahrnehmung und vieles mehr:

Genug Zeit zum Wachsen zu haben – insbesondere in der KünstlerInnen-Ausbildung – ist im derzeitigen "Plastik-Musik-Business" oft etwas aus der Mode gekommen: Dennoch ist dies unabdingbar für ein dauerhaft "stabiles System". Gut. Nun noch ein paar Worte zum "äußerem Handwerkszeug":

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Folgende Themen werden u. a. in meinem Gesangsunterricht erlernt

Hier nur eine kleine Auswahl (!) der handwerklichen Themen: Zunächst einige Worte zum Thema "Atmung und Gesangsstütze" (alle reden drüber – (fast) keiner erklärt´s richtig): Ich lege in meinem Unterricht absoluten Wert auf ein völlig zweifelsfreies Verstehen und "Ver-Fühlen" darüber, "was physiologisch einwandfreie Atmung und was (heute) Appoggio & Stütze ist"! Hier liegt die absolute Grundlage für alles Weitere:

Der hier verwendete althergebrachte Begriff "Appoggio/Stütze" versteht sich dabei "im Sinne einer ganzheitlichen Gesamt-Stimminstrumenten-Form" – ohne derbe Atemdruck-Philosophien (!) – und somit nicht als eine "isolierte plumpe Muskel-Gewalt-Technik, mit welcher der Gral zu finden ist": Wie ich in einem meiner Fachartikel schrieb: "[...] Zu allererst sollte meiner Ansicht nach eine solide Basis von Atmung, Gesangsstütze (im Sinne eines “anlehnenden Appoggio´s” – und nicht als missverstandene “Muskel-Gewalttechnik”) und Haltung erlernt und gefestigt werden. Von da aus geht es individuell verschieden weiter...".

"Appoggio/Stütze" ist richtig verstanden ein aktiver, wacher "Gesamtkörperprozess" bzw. "Gleichgewichts-Fühl-Zustand" – der mit Arbeit am Stimmlippenschluss und ruhig stehender Atemsäule eine absolute Waage des "Gesamtsystems Stimme" erreicht: Dies ist weit entfernt von "derben Bauch- oder Flankenpress-Muskelspielen" :-)

Anders ausgedrückt: Richtiges "Appoggio" verhindert zu hohen subglottischen Druck auf die Stimmlippen – anstatt ihn zu erzeugen: Es verhindert das ungezügelte Ausatmen, "hinterherdrücken", "hineinhauchen" oder gar "druckvolle Forcieren" auf die Stimmlippen. "Mit (Atem-)Druck via falsch verstandener Taillen-Muskel-Gewalt-Technik auf die Stimme einzuwirken" wäre ein sogenanntes "Überstützen", hätte mit "echtem Appoggio" nichts zu tun – und wäre grundfalsch: So etwas hat nichts mit dem feinen Gleichgewicht der Kräfte des "Resonanz-Instrumentes Stimme" zu tun.

Einige weitere Beispiele aus der Praxis:

Erarbeitung einer korrekten Haltung und Schulung des Körper-Bewusstseins, Oberbegriff "Stimmbildung" (Register-Arbeit, Einregister-Stimme, Intonation, Vokale, Konsonanten etc.), Aussprache und Artikulation, Artikulationsorte wie z.B. Vordersitz und rückwärtige Weite, Ausdruck und Dynamik, Rhythmik / Timing / Mikro-Phrasing, Belting, Ornamentik und Koloratur, Praktische Arbeit am Stück und Repertoire-Bildung, Üben lernen und Disziplin, Grundlagen der Musiktheorie und Harmonielehre, Zeit-Management und Organisation, Selbstvertrauen im Sinne eines "echten Selbst-Bewusst-Seins" – und vieles mehr.

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Individuelle Playbacks – individuelle Tonarten

Neben der in der Stimmbildung üblichen Begleitung am Klavier (und in meinem Fall auch oft mit Percussion, Djembe, Congas etc.) wird vorrangig mit Playbacks gearbeitet. So ist u.a. auch sichergestellt, dass "beim Üben zu Hause" gleiche Übe-Bedingungen wie auch "im Unterricht selbst" herrschen – und nicht etwa für zu Hause noch ein Pianist dazu gebucht werden muss :-)  

Mit Hilfe dieser Playbacks baue ich im Laufe der Zeit gemeinsam mit den SchülerInnen ein persönliches Repertoire auf. Die Playbacks werden in Tonhöhe und Geschwindigkeit individuell für die SchülerInnen erstellt und aufgenommen – unter Berücksichtigung der jeweiligen Stimmlage, der aktuellen Lernaufgabe und der vorliegenden Tagesform:

Die individuelle Stimmung

Dies und die damit verbundene "Betrachtung des eigenen Stimm-Instrumentes" (Stichwort "Stimmfach, Stimmrange etc.") ist zugleich ein eigenständiger, enorm wichtiger Unterrichtspunkt.

Wie ich gerne schon mal sage: "Wenn Dir die Jeans Deiner Freundin gefällt – kaufst Du sie dennoch in Deiner Größe!". Eine "individuell optimierte Tonart" hat nichts mit "es im Original nicht hinbekommen und gar defizitär zu sein" zu tun – sondern mit der Erkenntnis, das man "ein einmaliges individuelles Instrument" ist".

Die persönliche Stimme und ihren Umfang gut zu kennen und dadurch selbst zu wissen, "wo man ein Stück singt – und wo nicht", ist grundsätzlicher Bestandteil der Ausbildung.

Playbacks in der richtigen, individuellen Tonart sind dabei ein sehr wichtiges Werkzeug:

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Playbacks bieten den SchülerInnen die Möglichkeit, im Unterricht sowie zu Hause unter optimalen Bedingungen (sprich: richtige Tonart; nicht ”sitzend am Klavier” etc.) zu üben und zu probieren. Kleine Fehler, die sich ”zu Hause” einschleichen können, werden durch die wöchentliche Stunde kontrolliert und korrigiert.

Die Band in der Hosentasche :-)

Außerdem stellt diese Playback-Sammlung sozusagen ”die Band in der Hosentasche” dar, mit der sich die SchülerInnen zum Beispiel (nach vorangegangenen Aufwärmübungen) vor Auftritten etc. einsingen können. Die im Unterricht vorkommenden Musiktitel können die SchülerInnen aktiv vorschlagen und selbst auswählen – insofern sie vom Schwierigkeitsgrad der Entwicklungsstufe entsprechen :-)

Die Unterrichts-Playbacks können in allen gängigen Formaten wie z.B. mp3, wav oder aiff erstellt werden und mit Hilfe von Datenstick, CD, Minidisc – seltener DAT oder auch auf Kassetten (ok – mittlerweile naaahezu ausgestorben :-)) – transportiert werden.

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Die stimmlichen Atem- und Resonanz-Gesetze sind unabhängig von der Stilistik – es gibt hier nur richtig oder falsch...

Welche Stilistik: Popular Gesang oder klassischer Gesang?

Stilistisch orientiert sich mein Unterricht am Popular-Gesang / Jazz-Gesang (keine Klassik – ich vermittle aber gerne an entsprechende Kolleginnen und Kollegen). Meine SchülerInnen kommen dementsprechend aus allen Bereichen der Popularmusik (Pop, Rock, Jazz, Musical, Hip-Hop, Reggae, Dance, Schlager, Blues, Funk, Soul, Hard Rock, Metal, Punk etc.).

Die stimmlichen Atem- und Resonanz-Gesetze sind zwar unabhängig von der Stilistik – es gibt hier nur "richtig oder falsch" – aber es bestehen natürlich sehr wohl klangliche Unterschiede zwischen klassischem Sound und Popular Sound. Ich selbst habe zwar auch die ersten Jahre meiner Ausbildung im klassischen Bereich erhalten, habe in der Folge jedoch die weit aus größere Zahl meiner Lehrjahre im Popular- und Jazzbereich gelernt – und bilde in dieser Tradition heute professionelle SängerInnen aus: 

Kenntnis beider Welten

Ich bin also kein "klassischer Sänger" und bilde auch keine "Opern-SängerInnen" aus – ich kann aber "grundsätzlich die klassische (Sound-) Sprache sprechen":

Dies ist zum Beispiel interessant für "klassische Berufs-SängerInnen", die sich in den "Popular-Sound" erweitern wollen – und dazu jemand suchen, der die "klassischen Klangideale kennt" und ihnen so den Weg vom klassischen Ton dorthin zeigen kann.

Und ihnen selbstverständlich dabei ihren "klassischen Sound" bewahrt.

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Begleitend (bei Interesse)

Grundlagen der Klavier-Begleitung, Grundkenntnisse der Mikrofon-, PA-, Studio-Elektronik (Technik und Bedienung), Songwriting und Komposition, Home-Recording und Studiotechnik, Personal Coaching, Psychologische Beratung und Prozess-Begleitung, Meditation und Entspannungsarbeit / Persönlichkeits Entwicklung, Innerer Weg, Atmung als Weg – und vieles mehr. Siehe hierzu auch den Punkt "Und noch mehr – Über den Tellerrand hinaus"... oder den Punkt "Bandbreite".

Ich arbeite auch "Therapie-begleitend"

Durch Anfrage von LogopädInnen und Atem-TherapeutInnen entstand außerdem die Möglichkeit des therapie-begleitenden ”gesangs-spezifischen” Unterrichts für Stimm-PatientInnen, die sich in logopädischer Behandlung befinden.

Therapie-begleitend bedeutet, dass dies nur auf ausdrückliche Anweisung der behandelnden LogopädInnen oder Atem-TherapeutInnen erfolgt und keine stimm-therapeutischen Maßnahmen bzw. Behandlungen ersetzt (obschon ich sprecherzieherische wie auch atemtherapeutische Weiterbildungen gemacht habe: Ich bin kein Logopäde!). Vielmehr wird der Aspekt des ”gesangstechnisch richtigen” und somit stimmschonenden Singens erlernt oder weiterentwickelt:

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Vorfahrt für in Stimmnot geratene KünstlerInnen

Dies ist – anders herum – auch für "in Stimmnot geratene Profi-SängerInnen" interessant, die Hilfe bei mir suchen: Solche "Hilfesuchende" haben bei mir immer Vorfahrt und ich selbst habe diverse Weiterbildungen für speziell solche Situationen gemacht. Für alles, was darüber hinaus geht (oder gar in den Bereich der "heilenden Berufe" ragt) vermittle ich zu einem Netzwerk aus LogopädInnen, HNO-Ärzten, Phoniatern – und diversen TherapeutInnen.

Gesangs-Aufnahmen in Studioqualität

Da mir im Unterricht mein gesamtes Studio-Equipment zur Verfügung steht, lassen sich Mitschnitte und Aufnahmen schnell und unkompliziert realisieren.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob SchülerInnen nur ihren ”aktuellen Unterrichtsstand” festhalten möchten, eine demofähige Aufnahme benötigen oder ”Singen unter Studio-Bedingungen” (Mikrofon, Kopfhörer-Mix, evtl. Drop-Aufnahmen) üben möchten:

Ob in meiner Kölner Location oder bei Lohmar: An beiden Unterrichts-Orten steht mir für meine Arbeit aktuelle und hochwertige Technik zur Verfügung.

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Mehrsprachiger Unterricht

Aufgrund internationaler SchülerInnenschaft aus der professionellen Musikindustrie und deren zum Teil zeitlich begrenzten Aufenthalte / Engagements in Deutschland kann der Unterricht neben der Deutschen Sprache auch in Englisch stattfinden.

Referenzen?

Eine kleine Auswahl von "aktuellen und ehemaligen DERGRUBE-SchülerInnen" findet sich im Link-Bereich sowie in einem diesbezüglichen Vocalcoaching-Abschnitt auf dieser Webseite – manch eine(r) taucht dort aber auch nicht auf, denn (wie weiter oben schon erwähnt) "setze mich [...] ebenso begeistert für die Förderung von Amateur- und Nachwuchs-KünstlerInnen ein". Diese sind nicht alle namentlich erwähnt :-) Wer hingegen schauen mag, wo die "professionellen SchülerInnen" so landen oder herkommen – der kann auch mal in den "Referenzen der Referenzen" stöbern. 

Ich bin behördlich als Ausbilder und Weiterbilder anerkannt

Ich bin mit meiner Lehrtätigkeit als Stimm- und Instrumental-Pädagoge bereits seit 2004 von der Bezirksregierung Köln als Ausbilder und Weiterbilder anerkannt. In diesem Zusammenhang ist meine Unterrichts- und Lehrtätigkeit "im Sinne des §4 Nr. 21 a) bb UStG" umsatzsteuerbefreit. Mehr Infos dazu finden sich hier.

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Mehr Infos zum Lehrer DERGRUBE?

Unter "Der Lehrer" können speziellere Informationen "rund um meine Person als Lehrer" eingesehen werden: Näheres zu meiner Unterrichts-Philosophie – und somit auch zu meiner "Inneren Haltung" – bietet die Unterseite "Philosophie". Unter "Vielseitigkeit und Bandbreite" findet sich hingegen eine kleine Zusammenfassung meiner handwerklichen und thematischen Vielseitigkeit, da insbesondere meine "ganzheitliche Erfahrungs-Bandbreite" in der Vergangenheit von vielen KünstlerInnen als Grund für eine Coaching-Entscheidung bei mir genannt wurde. 

Und noch mehr – Über den Tellerrand hinaus...

Ich lasse im Gesangsunterricht – wie auch im Instrumental-Unterricht – folgende Punkte (je nach Interesse und Bedarf der SchülerInnen) einfließen. Dies hängt immer von der persönlichen Situation und den Vorlieben & Interessen der SchülerInnen ab oder kann auch schon mal eine Stunde, in der man (SchülerInnen-seitig) "übermüdet vom gestrigen Gig" hier bei mir aufschlägt, mit "sinnvollem Alternativ-Programm" füllen:

Üben und Disziplin: Lernen wie man lernt! Wie oft, wie lange – und vor allem wie man übt. Gegebenenfalls umfasst dieser Punkt auch Grundlagen des Zeitmanagements – und die Erarbeitung eines persönlichen Übungsplanes.

Songwriting & Toplining: Viele SchülerInnen schreiben eigene Stücke, Gesangslinien oder Texte – oder würden dies gerne lernen. Aufgrund meiner Arbeit als Komponist, Texter und Produzent kann ich hier grundsätzliche Herangehensweisen und viele Tipps vermitteln.

Studiotechnik & Homerecording: Im Grunde die Weiterführung des Punktes "Songwriting". Hilfe vom Aufnehmen der eigenen Songskizzen bis hin zu Vorproduktionen und Produktionen (Studiotechnik) – anhand von theoretischen Ausführungen sowie praktischer Arbeit im Studio.

Rund um´s Monitoring & In Ear Monitoring: Sich gut zu hören ist extrem wichtig – ob auf der Bühne oder im Proberaum: Ob man dabei auf "klassiches (Lautsprecher-) Monitoring" oder auf das heute meist übliche "In Ear Monitoring" vertraut, wird gemeinsam betrachtet. Auf Nachfrage Hilfe bei der Equipment-Zusammenstellung für Bühne und Proberaum. Hier auch Vermittlung zu Fachleuten und Fachgeschäften: Testgigs vor Kauf des In Ear´s sind möglich.

Gitarre, Verstärker, Effekte: Für singende GitarristInnen – und Gitarre spielende SängerInnen: Allgemeine Grundlagen in Wartung, Reparatur und Bedienung von Akustik- und E-Gitarren, Bei E-Gitarrenkauf Beratung über die in Frage kommenden Gitarren- und Verstärkertypen möglich, Einführung in die Mischpultbedienung und Mikrofonabnahme des Gitarren-Verstärkers. Wie mache ich meinen Proberaum/Live-Sound, wie bediene ich ein Hallgerät, was ist ein Kompressor etc. Auf Nachfrage Hilfe bei der Equipment-Zusammenstellung für Bühne und Studio/Homestudio. Hier auch Vermittlung zu Fachleuten und Fachgeschäften.

Grundlagen der Klavier-Begleitung: Das Klavier ist ein wichtiges Instrument für die tägliche Arbeit – zum Beispiel für Stimm- und Einsingübungen. Da zudem viele Bereiche der Computer/Midi-Einspielungen über (Klavier-) Tastaturen erfolgen, kommt man beim Komponieren um das Instrument Klavier kaum herum. Auch für das Verständnis in vielen Harmonie- und Theoriepunkten hilft es, die Tastatur zu kennen. Dieser Punkt unterscheidet sich von meinem Klavierunterricht insofern, als dass hier nur eine grundsätzliche Einführung erfolgt, die es den SängerInnen ermöglicht, Akkorde und Tonleitern zu verstehen und zu spielen. Kann bei Interesse selbstverständlich jederzeit in den detaillierteren Klavierunterricht übergehen.

Reflektion von Aufnahmen und Videos: Gemeinsames Analysieren von Live- oder Studio-Aufnahmen – sowie Film-Aufnahmen. Gemeinsam sichtet man das künstlerische Material und entwickelt Übungsmodelle für mögliche Schwachpunkte und Fehlerquellen: Siehe hierzu das Coaching-Konzept: vīdī@U!

Personal Coaching und Innerer Weg: Der Mensch selbst ist das Instrument. Alle Informationen zur "inneren Persönlichkeits-Arbeit" finden sich unter der Hauptkategorie "Persönlichkeits Entwicklung" – sowie unter Personal Coaching, Atmung als Weg etc.

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Weitere Einblicke gefällig? Umfangreiche Fachartikel

Ich arbeite auch als freier Autor. So habe ich beispielsweise die 20wöchige Serie "Kleines Gesangs-ABC für ProduzentInnen – In 10 Schritten zum gelungenen Vocaltake?" für das Pro-Audio-Portal 96kHz.de verfasst oder in der "Universal-Serie" Fragen "rund um die Gesangs-Unterrichtung" beantwortet: In der 96 kHz-Serie geht es vornehmlich um das breite Feld der "Stimmhygiene" – aber ich gebe dort auch Tipps zu Themen wie "Kopfhörersound" und "Haltung vor dem Mikrofon" u.v.m.

So diese Fachartikel auch meine praktische Arbeit in Unterricht und Coaching natürlich nicht demonstrieren können (das geht halt nur "live und in Farbe" :-)), so bieten sie doch einen gewissen Einblick in meine "ganzheitliche Herangehensweise". Alle Artikel sowie Links zu weiteren externen Arbeiten finden sich unter Übersicht aller Artikel. Oder wem dies zu umfangreich ist:

DERGRUBE im Kölner Stadtanzeiger – kurz & bündig

Wer es lieber kurz und knapp mag, kann hier alternativ auch einfach mal ins Interview "DERGRUBE im Kölner Stadtanzeiger" schauen: Im Artikel "Arbeit an einem einmaligen Instrument" gebe ich einige rudimentäre Einblicke in meine Arbeitsphilosophie.

Aber wie gesagt: Dieser Zeitungsbericht ist echt kurz und knapp – und nicht mit den Fachartikel-Serien zu vergleichen! Halt "nur ein kurzes Zeitungs-Interview".

Hier geht es zum KStA-Online-Artikel

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Foto © 2010 by Roland U. Neumann / KStA

Last but not least: Forschung!

Im Rahmen meiner Klangforschungs-Arbeiten stehe ich immer wieder via diverser therapeutischer Forschungs-Projekte und Kooperationen im Austausch mit Instituten und Universitäten – wie z.B. der Humboldt Universität Berlin (Institut für Psychologie), dem Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin (IMMM), der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover oder auch der Johanniter Reha Klinik Bad Oeynhausen. Die Erkenntnisse aus diesen langjährigen Forschungs-Projekten bereichern "nebenbei" enorm meine Tätigkeit als Musikausbilder und Lehrender – und umgekehrt. Mehr Infos zur Forschung gibt es hier.

Ach ja: Wo denn nun?

Mein Gesangsunterricht und mein Coaching findet in zwei Stamm-Locations statt: Bei Lohmar und in Köln Süd. Zu beiden Unterrichts-Locations finden sich unter Unterrichtsorte Informationen. Das DERGRUBE_PRO Coaching kann hingegen auch an anderen Orten stattfinden – hierzu finden sich hier Informationen.